Arbeit auf Augenhöhe – für eine kooperative und demokratische Wirtschaft
Worker-Coops DE ist die deutsche Anlaufstelle rund um Produktivgenossenschaften, Demokratie in der Wirtschaft und Kollektiveigentum.
Wir sind überzeugt, dass sich Wirtschaft an echten Bedürfnissen ausrichten und Arbeitende mehr Mitbestimmung an ihrem Arbeitsplatz haben sollten. Produktivgenossenschaften sind hier eine offensichtliche Lösung – sie ermöglichen fluides Firmeneigentum und demokratische Mitbestimmung, unterfüttert von den starken Werten der genossenschaftlichen Prinzipien. Zusätzlich arbeiten Genossenschaften nachweislich nachhaltiger, sind krisenfester und arbeiten aktiv sozialer Ungleichheit entgegen.
Trotz dieser offensichtlichen Vorteile sind Produktivgenossenschaften in Deutschland weitestgehend unbekannt und im europäischen Vergleich verhältnismäßig wenig verbreitet. Viele Menschen denken beim Wort „Genossenschaft“ zunächst an Banken, Wohnungen oder Landwirtschaft – dabei könnte vom Fahrradladen, dem Café um die Ecke, bis zum Großkonzern jede Firma eine Genossenschaft im Besitz der Angestellten und/oder Kunden sein. Dafür müsste man unternehmerische Aktivität grundlegend kollaborativ denken, wobei Stärke durch Kooperation und Zusammenarbeit entfaltet wird, statt durch Ellenbogenmentalität. Schließlich sind wir gemeinsam immer stärker.
Hinter „Worker-Coops DE“ steckt ein kleines Team von Genossenschaftsbegeisterten – teils arbeiten wir in Kooperativen, forschen aktiv zum Thema oder haben der genossenschaftlichen Idee unsere Abschlussarbeiten gewidmet. Wir alle finden, dass es für die lange überfällige Renaissance der Genossenschaften (und speziell von Produktivgenossenschaften) vor allem zwei Dinge braucht:
Um beides kümmern wir uns jetzt. Das ist eine große Aufgabe, denn …
- wir blicken auf mehr als 150 Jahre bewegte Genossenschaftsgeschichte zurück
- es arbeiten weltweit mehr als 280 Mio. Menschen in Genossenschaften
- es existieren mehr als 3 Mio. Kooperativen, aktiv in jeder Industrie und jedem Sektor
Diese Bandbreite können wir unmöglich erschöpfend abdecken – deshalb konzentrieren wir uns hier auf den deutschen Raum und speziell Produktivgenossenschaften, also Unternehmen im Eigentum der Mitarbeitenden.